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  • 04.10.2010 @ 20:00
    Bandversammlung II/2010
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Rock in Dörfl: Die Fotos

Hallo! :-)

Wir sind seit 01.01.2010 online. Und obwohl die Seite bzw. der Blog noch im Aufbau ist, lassen wir uns dabei zuschauen. Die Informationen hier sind aktuell und gültig. Nur das Drumherum wird sich in den nächsten Tagen und Wochen etwas ändern. Auch könnt (und dürft) ihr die Posts und deren Inhalte kommentieren. … Wünscht uns Glück, wir tun das auch! :-)

Rock in Dörfl 2010 - Die Fotos

Nun, da sind wir, etwas müde, aber glücklich, weil alles nahezu optimal gelaufen ist (bis auf die Pommes, die anscheinend nicht allen geschmeckt haben).
 Wie es sich für die vom Netz geprägte Gegenwart gehört, stellen wir auch relativ zeitnah die Fotos vom diesjährigen Rock in Dörfl auf unsere Seite. Die Fotos, es sind etwas mehr als 200 Stück, sind in Kapitel aufgeteilt. Ihr könnt euch also genau das näher anschauen, was euch interessiert. Scrollen müsst ihr freilich selber. :-)
Wer sich die Zeit nimmt, auch die Texte zu lesen, erhält zudem einen kurzen, naturgemäß leicht subjektiven, Überblick vom Festival und erfährt die einen oder anderen Hintergründe.

Hier die Übersicht:

Kapitel 1: Intro
Kapitel 2: Quienara
Kapitel 3: Charaktersache
Kapitel 4: Blind Alley
Kapitel 5: Intermezzo 1 / Nach dem Anfang
Kapitel 6: Jules & The Dirty Gents
Kapitel 7: Cold Sweat
Kapitel 8: The Living Targets
Kapitel 9: Intermezzo 2 / Die Ansprache
Kapitel 10: Burning The Ocean
Kapitel 11: Intermezzo 3 / Die Dämmerung
Kapitel 12: Capoeira-Show
Kapitel 13: Lookybutnotouchy
Kapitel 14: Wasteland
Kapitel 15: The Masked Marvels

Kapitel 1: Intro
Das Wetter war ideal, das Land war darüber informiert, dass Rock in Dörfl wieder stattfinden wird und im Vorfeld hat es kaum Änderungen oder Komplikationen gegeben. Trotzdem ist eine gewisse Anspannung immer zu spüren, wobei die für das Unterland typische Gelassenheit (manche nennen sie auch Gemütlichkeit) erfolgreich dagegenwirkt. So nahm die Organisation fließend ihren Lauf. Erste Stände trafen ein (Bild 4), die Sponsoren, ohne die ein eintrittsfreies Festival kaum möglich wäre, wurden bedient (Bild 5), die Pässe für Musiker und Crew ausgefüllt und verteilt (Benjamin und Philipp auf Bild 6 bis 8), die Küche von den Jungs des Aurer Jugendtreffs wurde angeworfen (Bild 9) und die Getränketheke wurde aufgefüllt und klargemacht (Hubert vom Point Neumarkt auf Bild 10). Weiters zu sehen: Vincent (Westcoast, Bild 12) checkt den Ablaufplan der Bands, Maurice (Point Neumarkt) die technischen Details der Anlage (Bild 13); Verena und Philipp (beide Westcoast) auf Foto 14 beim Smalltalk; Tom und Friedl vom Jugenddienst Unterland schleppen die Couch für die Chill-out-Zone (Bild 15) und legen das Fundament für die mehr als wichtigen Schirme (Bild 16); 2/3 der Aurer Band No Fear, wobei sich Bassist Emmanuel erst kürzlich einen Gips zugelegt hat (Bild 17); auf Bild 18 ist Daniel (Jugendtreff Joy Auer) zu sehen; Bild 19: Kassamann aus Neumarkt; Alex (Joy Auer) im Gespräch mit Anita, die für den vegetarischen Teil der Küche wichtig war (Bild 20); der Bus der deutschen Gäste (Wasteland und Cold Sweat), ihre Backline und Cold Sweat beim – wie wir später sehen werden – verdienten Mittagessen (Bild 21 bis 23).

Kapitel 2: Quienara
Nachdem die Westcoast-Band ausgefallen war, hatte Quienara die Aufgabe das Festival um exakt 17 Uhr mit ihrem Auftritt zu eröffnen. Pop vermischt mit bolivianischen, bzw. südamerikanischen Musikelementen, so könnte man die Musik dieser Gruppe wohl am besten umschreiben. Sie hatten ihren Auftritt beim Rock in Dörfl innerhalb des Wettbewerbs „Stasera mi butto/Loss di gean“ in Neumarkt gewonnen.

Kapitel 3: Charaktersache
Abgesehen von den Gastgebern, dem Jugendtreff Joy Auer, waren einige ganz besonders aktiv: Vigil, Vincent und Benjamin (Jugendzentrum Westcoast und zuständig für Bühne und Anlage) beispielsweise hatten ihren Tag um 7 Uhr morgens begonnen und sollten ihn erst 23 Stunden später, und zusammen mit René (Point Neumarkt), um 6 Uhr früh beenden.
Ausgesprochen ausdauernd war auch das Filmteam aus Lana, das für das Filmprojekt Charaktersache unterwegs war. Charaktersache ist der Titel eines geplanten Films, in dem fünf Südtiroler Openairs präsentiert werden sollen, wobei die Filmteams von den jeweiligen Veranstaltern gestellt werden. Das Team vom „Rock in Dörfl“ war beispielsweise Ende Mai beim Gaulschlucht-Openair in Lana.
Karin, Flyle und Matthias wurden von Eva Lageder unterstützt, die u.a. für die Filmschule Zelig arbeitet. Zu viert haben sie am Vormittag die früheren Austragungsorte des Rock in Dörfl (Kurtinig und Kurtatsch) besucht und sich danach, wie ihr auf den Fotos sehen könnt, keine Gelegenheit für gute Bilder und Interviews ausgelassen: vom Interview mit Roland Pichler, dem Bürgermeister von Auer (Bild 4 und 5), dem Mitschnitt des Auftritts von The Living Targets (Bild 7 und 11) und der Capoeira-Show (Bild 12) bis hin zu nächtlichen Besucherbefragungen (Bild 13).
Charaktersache ist übrigens ein Projekt des N.E.T.Z., dem Netzwerk für Jugendzentren und -treffs in Südtirol. Auf Bild 10 übrigens v.l.n.r.: Verena Pedri, Präsidentin des N.E.T.Z. und des Jugendzentrums Point Neumarkt, Markus Göbl (N.E.T.Z.) und Hanno Raifer (N.E.T.Z. und Leiter des Projektes Charaktersache) und Karin „Hussi“ Husnelder (Jugendzentrum Jux Lana).

Kapitel 4: Blind Alley
Blind Alley sind aus der Margreider Band Hot Tickets hervorgegangen und haben erst kürzlich Armin Mayr – übrigens im Jugendtreff Kurtatsch aktiv und im Vorstand von Westcoast – als Gitarristen hinzugenommen. Armin (Bild 1, 5, 6 und 10) war vor dem Auftritt relativ nervös, hat diesen aber dennoch blendend hingelegt. Er hat der Band sichtlich, oder besser hörbar, gut getan. Die aus Kurtatsch und Margreid stammende Band hat mit ihrem harten, teilweise schon an Stoner grenzenden Rock, einige der Zweifler in ihrem Umfeld überzeugen können.

Kapitel 5: Intermezzo 1 / Nach dem Anfang
Die Bilder in diesem Kapitel sprechen eigentlich für sich. Erwähnt sei, dass überraschend viele Leute überraschend früh zum Festival gekommen sind. Uns hat es gefreut. Ein paar Hinweise zu einzelnen Bildern: Burning The Ocean mit ihrem neuen Sänger (2. von rechts) und ihrem Merchandising-Standndndndndndndnd auf Bild 5; die bis zum Ende des Festivals sehr beliebte Chill-out-Zone mit Sarah und Tom (Jugenddienst Unterland),Neumarktrktrktrktrktrktmrkt) und zwei Gästen (Bild 6 und 7); unser Security-Dienst wurde wieder vom MF Gangsters besorgt, einem Motorrad-Club der seinen Sitz in Tramin hat (Bild 13); Vincent Pünsch, Präsident des Jugendzentrums Westcoast (Bild 16 und – etwas hektisch – 17); die beiden Gitarristen vom Wasteland aus München – Achtung auf das T-Shirt (Bild 19); Ivan, hier mit Joe (rechts), feierte an diesem Tag seinen 19. Geburtstag und bekam nicht nur sein Geschenk während des Festivals übergeben, sondern später auch noch ein „Happy Birthday“-Ständchen von der Bühne durch Lookybutnotouchy! (Bild 20); auf Bild 21 bis 23 ist unsere Julia zu sehen und ihr seid gebeten im nächsten Kapitel weiterzulesen.

Kapitel 6: Jules & The Dirty Gents
Julia war gesundheitlich etwas angeschlagen und vielleicht auch etwas nervös vor ihrem Auftritt, was sie aber nicht daran hinderte auf die Bühne zu gehen und u.a. „My Sharona“ gekonnt abzuspulen. Überhaupt machte Jules & The Dirty Gents einen guten Eindruck: das hinzugekommene Sax bringt Abwechslung und der Rest der Band war in gelassener Spiellaune.

Kapitel 7: Cold Sweat
Cold Sweat aus München waren eine der musikalischen Überraschungen des Festivals: Sie klangen ungemein kompakt als Band obwohl sie erst ein knappes Jahr zusammen sind und posten was das Zeug hielt. Stilistisch boten Cold Sweat, die gemeinsam mit Wasteland aus München nach Auer gekommen waren, eine an Metal grenzende, aktuelle wenn auch klassische Rockvariante (wobei diese Grenze oft und gerne überschritten wurde, ohne sich dabei in einem der gängigen Lager festzubeißen). Sehr gut!

Kapitel 8: The Living Targets
Mit einer frischen CD in der Tasche – „InneRiot“ ist als freier Download bei Airbagpromo Records vor wenigen Wochen – haben The Living Targets natürlich vor allem das Material aus dieser Veröffentlichung gespielt. Sie waren routiniert und gelassen und man spürte, dass sich The Living Targets auf der Bühne immer wohler fühlen. Ein guter Auftritt, der vom Publikum positiv aufgenommen wurde.

Kapitel 9: Intermezzo 2 / Die (kurze) Ansprache

Das Rock in Dörfl ist eine gemeinsame Sache der Jugendzentren Joy Auer, Point Neumarkt und Westcoast (Kurtatsch, Margreid, Kurtinig). Diese übergemeindliche Zusammenarbeit würde nicht so gut klappen, wenn nicht auch die Gemeinden selbst hinter unseren Aktivitäten stehen würden. Bereits beim ersten Rock in Dörfl 2008 in Kurtinig haben die politischen Vertreter und die jeweiligen Präsident/inn/en der gastgebenden Jugendtreffs kurz zum Publikum gesprochen. In Bild 1 bis 6 seht ihr Miriam Raffaelli, Präsidentin des Jugendtreffs „Joy“ Auer, Roland Pichler, wieder gewählter Bürgermeister der Gemeinde Auer, der sich explizit FÜR Veranstaltungen wie dem Rock in Dörfl und die Zusammenarbeit zwischen den Jugendtreffs ausgesprochen hat und schließlich Edith Zemmer, Gemeindereferentin von Kurtinig, wo unter ihrer wesentlichen Unterstützung und Mitarbeit das erste Rock in Dörfl stattgefunden hat.

Weiter hinten in der Fotostrecke einige Eindrücke vom Festival: Markus, Vorstandsmitglied von Westcoast, an der Kasse (Bild 7), Verena (Westcoast), Hubert (Point Neumarkt) Emanuel (Westcoast) (Bild 8), Vincent (Präsident von Westcoast), zuständig u.a. für den reibungslosen Ablauf auf der Bühne im Gespräch mit Burning The Ocean (Bild 9), Vigil (Jugendtreff Kurtatsch, vorne links) stellte u.a. sein Schlagzeug zur Verfügung (Bild 10) und schließlich René (Point Neumarkt), der sich wagemutig in schwindlige Höhen begab, um die Beleuchtung einzustellen (Bild 11 bis 13).

Kapitel 10: Burning The Ocean

Kurz, hart, schnell und heftig war der Auftritt der jungen Deathcore-Band Burning The Ocean aus Eppan, die mit ihrer Performance einen sehr positiven Eindruck beim Publikum (und bei den Veranstaltern) hinterlassen haben. Burning The Ocean sind in Auer erstmals mit einem zweiten Sänger aufgetreten, eine Entscheidung die sich (visuell und musikalisch) durchaus positiv auf den Bandsound auswirkt.

Kapitel 11: Intermezzo 3 / Die Dämmerung

Als die Dämmerung einbrach, hatte sich der Heinrich-Lona-Platz schon längst gut gefüllt. Wegen der ausladenden Anlage, verteilte sich das Publikum über das gesamte Gelände, flanierend, die Stände besuchend, auf der vom Jugenddienst Neumarkt (Tom, Friedl und Sarah) betreuten Chill-out-Couch quatschend oder einfach an einer der Theken (Bild 1 – 4). Im Folgenden sind zu sehen: Die Biertheke, betreut vom Jugendtreff Tramin (Bild 5 und 6), die Getränketheke, betreut vom Jugendzentrum Point Neumarkt (Bild 8 mit Hubert Fischer im Vordergrund), und die Küche, die vom Jugendtreff Joy Auer am Laufen gehalten wurde (Bild 9 und 10, mit Tobias am Grill). Bild 11 zeigt Stefan von den Gangstern, unserem Security-Dienst, hier wachen Auges vor der Bühne im Gespräch mit dem Präsidenten des MC Löwen.

Kapitel 12: Capoeira-Show

Dass das Publikum skeptisch war, das merkten die vier Capoeira-Tänzer und -Tänzerinnen aus Bozen gleich zu Beginn. Die Tradition dieses brasilianischen Kampftanzes will es, dass das Publikum während der Show mitmacht: mit Chören und/oder rhythmischem Händeklatschen. Das Eis brach dann sehr schnell, als die Vier zeigten, was sie konnten. Und während Lookybutnotouchy sich auf den Auftritt vorbereiteten, bekam das Festivalpublikum akrobatische Vorführungen zu brasilianischer Musik geboten (und weiß jetzt sehr wohl, was Capoeira ist).

Kapitel 13: Lookybutnotouchy

Lookybutnotouchy haben diesen Sommer viel zu tun. nach ihrem (erfolgreichen und vom Publikum gefeierten) Auftritt beim Rock in Dörfl in Auer fuhren sie quasi direkt nach Brixen zum Zugluft-Openair. Ein typisches Wochenende für die Vinschgauer Band, so wie es aussieht. Lookybutnotouchy haben sich kompakt und locker gezeigt und hier zum erstmals auch mit Schlagzeug gespielt.


Kapitel 14: Wasteland


Sie kamen aus München und lieferten eine sehr professionelle Show. Wasteland sind nicht zum ersten Mal in Südtirol und hoffentlich auch nicht zum letzten Mal. Auf der Setliste, die auf der Bühne lag stand als letzter Song „Night Prowler“, dem besten Song des „Highway to Hell“-Albums von AC/DC. Sehr sehr schade, dass Wasteland wegen der knappen 50 Minuten Spielzeit diesen Titel nicht mehr gespielt haben. Dafür zeigten sie aber in ihren eigenen Songs, dass sie die Lektion der Australier verinnerlicht haben und wussten mit dem typischen Hardrock der Achtziger Jahre zu überzeugen. Erwähnenswert ihre Led Zeppelin-Hommage mit „Whole Lotta Love“. Bild Nr. 1 ist übrigens Bassist und unser Kontaktmann Franz, der seinen Bass frühzeitig gecheckt hat.



Kapitel 15: The Masked Marvels

Genau nach Zeitplan, und das ist am Ende eines Festivals ebenso wichtig wie erfreulich, gingen kurz vor Mitternacht die aus Norditaliennn stammenden The Masked Marvels auf die Bühne. Verwunderte, begeisterte, skeptische und auch einige ablehnende Kommentare gab es zu dieser Band, die für das Auge mindesten gleich viel geboten hat, wie für das Ohr. Die Songs von The Masked Marvels sind sehr schwer zu beschreiben: Garage, Punk, Musik von Blaskapellen, Jazz, Rock’n’Roll, Musik á la Kurt Weill, all das und mehr ließ sich in sich verändernder Zusammensetzung heraushören.

[Fotos und Text: rhd]